Der Bunker in der Feldstraße in Hamburg ist ein markantes Gebäude und bekannt als der „Hochbunker Feldstraße“ oder auch „Flakturm IV“, neuerdings auch als „Grüner Bunker“. Es handelt sich um einen ehemaligen Luftabwehr- und Luftschutzbunker, der während des Zweiten Weltkriegs in den 1940er Jahren errichtet wurde. Nach dem Krieg bekam er zunächst als Notunterkunft eine Zweitverwertung und wurde dann später zu einem Medienzentrum weiterentwickelt. Vor kurzem wurde der Bunker aufgestockt und mit einer Begrünung versehen. Die Eröffnung war am 5.Juli 2024 und ist seitdem eine neue Attraktion in Hamburg. Seitdem führt ein 550 Meter langer Bergpfad außen um den Bunker nach oben auf das Dach mit einem sogenannten Stadtgarten und bietet damit auch Fotografen völlig neue Perspektiven. Bislang ist der Eintritt frei, man muss lediglich ein Drehkreuz passieren, da der Zutritt limitiert ist. Das dort vorhandene Sicherheitspersonal akzeptiert ohne Murren die Mitnahme von Stativen und Kameras. Die Öffnungszeiten sind gerade in der Findungsphase und derzeit von der Jahreszeit abhängig. Hier lohnt eine schnelle Google-Recherche. Die Stoßzeit ist der frühe Nachmittag, gegen Abend wird es leerer. Ich musste dort jedenfalls noch nie warten.
Auf dieser Seite gibt es Informationen über den jeweiligen Sonnenstand. Zu empfehlen ist auch die App Sonnen-Info, Infos hierzu im Artikel „Sonnenauf-/untergang„.
Fotografisch ist es sinnvoll, auf ein paar Höhenmeter zu verzichten und eher eine Position auf dem Bergpfad zu wählen. Auf dem Dach gibt es nur wenige Positionen mit freiem Blick, da dort ansonsten die Begrünung stört. Diese wenigen freien Positionen wollen natürlich zu Recht auch alle anderen besichtigen, man hat dort also eher nur begrenzt Zeit und vor allem nicht genügend Muße für eine längere Zeitrafferaufnahme.
Um den Hamburger Dom mit seinen quirligen Fahrgeschäften ins Visier zu nehmen, bieten sich vor allem 2 Positionen an:
- Nach dem Drehkreuz beginnt der Bergpfad mit den ersten Treppenstufen. Der Pfad wird dann rechtsrum um den Bunker geführt. Nach der ersten Kurve bietet sich bereits die erste Fotoposition mit einer eher flachen, aber dafür nahen Perspektive auf den Dom.
- Danach wird der Bergpfad mit weiteren Treppenstufen einmal um den Bunker herumgeführt und man befindet sich fast schon oben. Dort ist die beste Position die Ecke vom Heiligengeistfeld mit Blick auf das Millerntorstadion. Von dort sind es eh nur noch ein paar Höhenmeter nach oben, man ist aber relativ ungestört, gerade in der Bunkerecke.
Hier ein paar Beispiele für mögliche Aufnahmen:
Stock-Video in 4K: https://www.pond5.com/de/stock-footage/item/292360990-hamburg-germany-time-lapse-aerial-view-hamburger-dom
Stock-Video in 4K: https://www.pond5.com/de/stock-footage/item/292360990-hamburg-germany-time-lapse-aerial-view-hamburger-dom
Stock-Video in 4K: https://www.pond5.com/de/stock-footage/item/291866657-hamburg-germany-time-lapse-aerial-view-hamburger-dom
Auch in den Zeiten, in denen der Dom nicht stattfindet, hat man vom Bunker herrliche Perspektiven, hier ein paar Impressionen:







Die Parksituation ist gerade während des Doms schwierig, hier lohnt es sich, den ÖPNV zu nutzen, zum Beispiel mit der U-Bahnhaltestelle „Feldstraße“.