Der Hamburger Binnenhafen
Wenn man vom Ufer am Hanseatic Trade Center in Höhe des Fußgängerübergangs über den Binnenhafen in Richtung des Michels und des Baumwalls blickt, sieht man eine Mischung aus historischer und moderner Architektur.
Prägend in der Skyline der Michel (St. Michaelis Kirche), eine markante Barockkirche und eines der Wahrzeichen Hamburgs. Ihr hoher Turm ist von vielen Punkten in der Stadt sichtbar und ragt über die umliegenden Gebäude hinaus. Den Uhrenturm des Michels im Zeitraffer kann man in diesem Artikel in einer Nahaufnahme bestaunen.
Links in der Szenerie liegt der Baumwall mit seiner U-Bahn-Station, die mit ihrer markanten Struktur auffällt. In diesem Bereich gibt es viele moderne Gebäude sowie einige historische Bauwerke.
Zentrales Thema der Szenerie ist aber der Binnenhafen, der in der Nähe der Speicherstadt liegt, ein historisch bedeutsamer und malerischer Teil der Stadt. Er war einst das Zentrum des Hamburger Hafens und spielte eine wichtige Rolle im Handel und Warenumschlag. Viele der historischen Lagerhäuser in der Speicherstadt, die direkt am Binnenhafen liegen, wurden im 19. Jahrhundert erbaut und dienten der Lagerung von Gewürzen, Kaffee, Tee und anderen wertvollen Gütern. In den letzten Jahren hat sich der Binnenhafen durch die Entwicklung der HafenCity stark verändert. Neben den historischen Lagerhäusern findet man nun auch moderne Bürogebäude, Wohnkomplexe und kulturelle Einrichtungen, die das Bild des Hafens ergänzen. Zum Beispiel das im Rücken befindliche Hanseatic Trade Center, ein modernes und gut ausgestattetes Büro- und Geschäftsviertel mit bestechender zentraler Lage.
Wahl des Standortes an der Kehrwiederstegbrücke
Auf der Fußgängerbrücke hat man sicherlich eine noch schönere und höhere Perspektive als unter der Brücke am Ufer. Jedoch führen die vielen Passanten, die über die Brücke des Binnenhafens von der Hafencity/Speicherstadt in Richtung Hamburger City und umgekehrt gehen, zu kleinen Schwingungen in der Brücke, die leider in der Zeitrafferaufnahme zu sehen sein würden. Die Wahl fiel also daher auf das feste, asphaltierte Ufer unter der Brücke. Für Einzelaufnahmen würde ich aber den Standort auf der Brücke vorziehen.

Anfang Mai geht die Sonne hinter dem Gebäudekomplex auf der anderen Uferseite unter und ist damit weit vor dem eigentlichen Sonnenuntergang nicht mehr zu sehen. Einen optimaleren Sonnenstand könntest Du mit dieser kostenlosen App ermitteln, die in diesem Artikel „App Sonnenaufgang und Sonnenuntergang“ beschrieben wird. Möchtest Du den ganzen Workflow kennenlernen, wie ein Zeitraffer-Video von einem Sonnenuntergang von der Auswahl der Location über die Produktion bis hin zur Veröffentlichung entsteht, schaue Dir diesen Artikel „Workflow für die Erstellung eines Zeitraffer-Videos“ an.
Für die Erstellung derartiger Videos lohnt sich der Einsatz von Grau-Filtern, um die Belichtungszeit zu verlängern sowie Reverse-Filtern, um den sehr hellen Himmel abzudunkeln. Ich verwende hierfür die Filter von Rollei, Affiliate-Link https://t.adcell.com/click.php?bid=316087-110223. Du findest dort auch geeignete Stative und weiteres nützliches Equipment. Stative sind für Zeitraffer-Aufnahmen naturgemäß ein Muss. Graufilter erhöhen massiv die Flexibilität bei der Einstellung der Belichtungsparameter. Reverse-Filter setzen noch einen drauf und helfen einem, den relativ dunklen Vordergrund zusammen mit dem durch die Sonne sehr hellen Himmel gut ausbalanciert zu bekommen.